Twilight – Romantisches zwischen Tag und Nacht 

„Schaurig rühren sich die Bäume / Wolken ziehn wie schwere Träume“: Das Unbehagen, das Joseph von Eichendorffs Gedicht „Zwielicht“ hervorruft, ist schwer zu beschreiben.

Um die Gedanken und Gefühle, die der Text in uns auslöste, trotzdem teilen zu können, nahmen wir die Kunst zu Hilfe. Wir malten, dichteten, komponierten und filmten. Hannah setzte sich ans Klavier, Jan griff zur Geige und Linus machte sich sogar auf in den Wald. Doch auch die mithilfe von KI kreierten Sound-Bild-Kombinationen zeugen von einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Gedicht.

Verknüpft mit eigenen Enttäuschungen, Träumen und Erinnerungen entstanden ganz eigene Interpretationen. Überrascht stellten wir fest, dass sich gerade im Zwielicht zeigt, was uns Menschen über die Zeiten hinweg verbindet. Jedoch scheint Eichendorffs Mahnung, in Beziehungen wachsam zu bleiben, unserer Generation selbstverständlich geworden zu sein und so wirken unsere Entwürfe ein bisschen selbstbewusster. Stärker als bei Eichendorff schimmert auch die Zuversicht durchs Zwielicht.

Deutschkurs 2d2 mit Frau Dreefs