BYOD – Bring Your Own Device

Seit dem Schuljahr 2004/2005 hat am Clavius-Gymnasium die Möglichkeit bestanden ab der 8. Jahrgangsstufe eine Laptopklasse zu besuchen.

Durch die Corona-Pandemie hat sich die Ausgangssituation grundlegend verändert, weil viele Schülerinnen und Schüler seit dem Distanzunterricht im Zuge des Lockdowns über ein eigenes digitales Endgerät verfügen.

Das CG will dieser Situation Rechnung tragen und bietet nicht mehr einer einzelnen Klasse der 8. Jahrgangsstufe, sondern allen 8. Klassen die Möglichkeit an, ein digitales Endgerät im Unterricht zu verwenden.

Der Einsatz ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft:

  • Wer mit seinem eigenen digitalen Endgerät arbeiten möchte, muss an verschiedenen Nachmittagsterminen – gerade in der Anfangszeit – einige „Fortbildungen“ besuchen. Hier sollen die Grundlagen für das sinnvolle Arbeiten mit digitalen Endgeräten gelegt werden (Welche Programme sind für was geeignet, wie richte ich mein Gerät am besten ein, wie sieht ein sinnvoller digitaler Workflow aus, was sind die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen meines mobilen Endgeräts, wie sieht es mit Datenschutz und Urheberrecht aus, …). Die rein technischen Aspekte gehen also nicht zulasten der Unterrichtszeit – durch die Coronazeit ist es ohnehin oberste Priorität, die Schülerinnen und Schüler vor allem auch inhaltlich wieder zu beschulen. Zusätzlich wird es wöchentliche Computersprechstunden geben, zu denen die Schülerinnen und Schüler freiwillig kommen können, wenn sie ihr Arbeiten optimieren wollen. Auch kann eine Lehrkraft, die „Probleme in der Handhabung“ entdeckt, Schüler zu einer dieser Computersprechstunden schicken. 
  • Was die Geräte angeht, so stellen wir nur allgemeine Anforderungen auf: Es muss ein Gerät sein, das eine Kamera besitzt, es muss eine Stifteingabe möglich sein (damit gegebenenfalls das Heft ersetzt werden kann) und der Akku des Gerätes muss so leistungsfähig sein, dass es den Schultag ohne Strom aus der Steckdose überstehen kann. 
  • Sollte sich bei einer Schülerin oder einem Schüler zeigen, dass die Arbeit mit dem digitalen Endgerät die schulischen Leistungen eher negativ beeinflusst, so müssen wir in begründeten Fällen den Einsatz eventuell für einzelne Schülerinnen und Schüler einschränken. 
  • Wenn man sich für die Arbeit mit einem digitalen Endgerät entscheidet, so bedeutet das NICHT die völlige Papierlosigkeit. Prüfungen werden weiterhin auf Papier erledigt. Im Zuge der Vorbereitung können die Lehrkräfte natürlich stellenweise den Einsatz von Stift und Papier einfordern. Manche Dinge, wie zum Beispiel Konstruktionen mit Zirkel und Lineal in der Mathematik, sind nur auf Papier im Sinne des Erfinders möglich.