Seit nun mehr 25 Jahren gibt es Jugend forscht in Oberfranken und der oberfränkische Wettbewerb stellt seit jeher den größten Regionalwettbewerb da. Aufgrund der großen Resonanz wird der Wettbewerb in zwei Bereiche aufgeteilt, in „Jugend forscht junior“ für die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, und „Jugend forscht“.
So trafen sich Mitte Februar in Kulmbach 161 Jungforscherinnen und Jungforscher, um ihre Arbeiten zu präsentieren. Einer davon war Fabian Kupsch (Klasse 9a), der mit seinem Projekt „Ozongenerator zur Händedesinfektion“ in der Sparte Physik bei „Jugend forscht junior“ antrat. Die Idee kam aus der Kirlian-Fotografie, bei der mit Hochspannung und hoher Frequenz Koronaentladungen entstehen, die wiederum Ozon generieren. Fabian stellte mithilfe seiner eigens erbauten Apparatur, bestehend u. a. aus einem Transformator und einer Metallplatte, selbst Ozon her, welches als starkes Oxidationsmittel effektiv Bakterien, Viren und Pilze zerstört. Damit könnte Ozon zur Keimreduktion im Gesundheitswesen, v. a. in Krankenhäusern eingesetzt werden, und würde eine gute Alternative zu den bisher üblichen Desinfektionsmitteln wie z. B. Alkohol darstellen.


Die Jury war von der Idee begeistert und belohnte das Projekt mit einem 2. Platz, der mit einem Geldpreis verbunden ist. Das Projekt stieß auf großes Interesse, Fabian beantwortete viele Fragen und hat schon Verbesserungen für seine Apparatur im Kopf, so dass er nächstes Jahr wieder am „Jugend forscht-Wettbewerb“ teilnehmen möchte. Wir gratulieren!
T. Schuster


